In Kooperation mit Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) und dem Human Rights Film Festival Berlin zeigen wir Put your Soul on your Hand and Walk (Originalversion mit englischen Untertiteln)
am 16. April 2026 um 18 Uhr,
im Sputnik Kino Berlin, Hasenheide 54 (Das Kino ist leider nicht barrierefrei.)
Tickets kosten 7€ und gibt es über das Kino.
ACHTUNG: Der Film startet ohne Werbung, also kommt pünktlich.
Im Anschluss (circa 20:20 Uhr) freuen wir uns auf eine Diskussion über die israelische KI- und datengesteuerte Kriegsführung in Gaza und Menschenrechte mit
- Yasmin Khuder, Fachreferentin für die Themen Klimagerechtigkeit, Wirtschaft und Menschenrechte und Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte bei Amnesty International Deutschland
- Dr. Rainer Rehak, Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)
Vorführzeiten
Insgesamt wird der Film zwischen 12. und 18. April 2026 vier Mal gezeigt:
- Amnesty zeigt euch den Film im Sputnik
Donnerstag, 16. April 2026 – 18 Uhr + Disskussion zu KI-/datengesteuerter Kriegsführung und Menschenrechten
- Das Human Rights Film Festival zeigt den Film in der Kulturbrauerei
Sonntag, 12. April 2026 – 19:45 Uhr
Donnerstag, 16. April 2026 – 17:15 Uhr + Q&A
Samstag, 18. April 2026 – 14:30 Uhr + Q&A
Infos zum Film
In Gedenken an:
Fatma Hassona
Walaa Hassona
Alaa Hassona
Mohammed Hassona
Muhanned Hassona
Yazan Hassona
Raed Hassona
Der Dokumentarfilm zeigt über circa ein Jahr Gespräche zwischen Regisseurin Sepideh Farsi und der palästinensischen Foto-Journalistin und Poetin Fatem Hassona. Fatma nimmt Sepideh durch ihre Fotos und Geschichten mit ins zerstörte Gaza und berichtet über das Leben im Gazastreifen unter der israelischen Bombardierung nach dem 7. Oktober 2023. Der freundschaftliche Dialog zwischen den beiden Frauen reicht von Politik, Religion, Hunger und Zerstörung bis zu Resilienz im Angesicht eines Genozids.
Der Film wird in Cannes selektiert und am folgenden Tag wird Fatma Hassona zusammen mit 6 Familienangehörigen bei einem gezielten Bombenangriff durch die israelische Armee getötet.
Der Film setzt Fatma Hassona ein Denkmal.
If people leave the screening with a sincere emotion, with questions,
with the desire to understand things and change their perspective…
then Fatem’s voice will have been heard. And that, I believe, is the
most meaningful outcome this film could achieve. (Sepideh Farsi, 2025)
Spielzeit: 112 min; Regisseurin: Sepideh Farsi, 2025, Frankreich, Palästina
Mehr Infos zum Thema
- Artikel von Yuval Abraham zum Lavander Project der IDF (auf +972 and Local Call, 3. April 2024)
- Analyse von Forensic Architecture zur Tötung von Fatma Hassona, 14. Mai 2025 (PDF Download)
